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    Aktueller Arbeitsmarktbericht

    Arbeitslosigkeit leicht abgenommen

    Ende Februar wurden 217.520 Arbeitslose gezählt, 1,4 Prozent weniger als im Vormonat und 10,6 Prozent mehr als vor einem Jahr. 115.198 entfielen auf die Arbeitslosenversicherung (Arbeitsagenturen) und 102.322 auf die Grundsicherung (Jobcenter). Die Arbeitslosenquote betrug 3,5 Prozent nach 3,2 Prozent im Vorjahr. „Der im Vergleich mit dem Vorjahr deutlich gestiegene Bestand an Arbeitslosen in Baden-Württemberg ist nicht saisonal bedingt“, konstatiert Christian Rauch, Leiter der Regionaldirektion Baden-Württemberg der Bundesagentur für Arbeit. „Der Grund für diesen Anstieg liegt in der eingeschränkten Aufnahmefähigkeit des Arbeitsmarkts: Der Zugang an Stellen seit Jahresbeginn ist im Vorjahresvergleich um über 26 Prozent zurückgegangen, besonders betroffen ist dabei der Bereich Arbeitnehmerüberlassung. Die Arbeitslosmeldungen liegen auf dem Niveau der Vorjahre.“ Als erfreulich vermerkt Christian Rauch die gestiegene Zahl der Teilnehmerinnen und Teilnehmer an Maßnahmen der beruflichen Weiterbildung: „Hier verzeichnen wir über 17 Prozent Teilnehmende mehr als im Vorjahr. Allmählich setzt sich die Erkenntnis durch, dass in Zeiten des technischen und strukturellen Wandels berufliche Kenntnisse und Fähigkeiten konstant aktualisiert werden müssen. Diese Zahlen dürften gerne noch weiter steigen.“

    (Quelle: Bundesagentur für Arbeit, Regionaldirektion Baden-Württemberg)

    Agentur für Arbeit Heilbronn – Stadt- und Landkreis Heilbronn

    Leichter Rückgang der Arbeitslosigkeit - Quote bleibt bei 3,7 Prozent

    „Ein leichter Rückgang der Arbeitslosigkeit in dieser Jahreszeit ist nicht ungewöhnlich. In den letzten Jahren war die Arbeitslosigkeit im Februar immer rückläufig. Das milde Winterwetter begünstigt zudem diesen Trend. Wir haben allerdings deutlich mehr arbeitslose Menschen als im Vorjahresmonat. Gleichzeitig werden aber in vielen Branchen dringend Fachkräfte gesucht. Im März beteiligt sich unsere Berufsberatung wieder an der Woche der Ausbildung. Damit wollen wir jungen Menschen und deren Eltern die Chancen und Vorteile einer Berufsausbildung vor Augen führen“, sagt Jürgen Czupalla, der Leiter der Heilbronner Arbeitsagentur, zur aktuelle Lage auf dem Arbeitsmarkt.

    Arbeitslosigkeit

    Im Februar ist die Arbeitslosigkeit leicht zurückgegangen. So sind im aktuellen Berichtsmonat 10 024 Frauen und Männer im Bezirk der Agentur für Arbeit Heilbronn arbeitslos gemeldet. Das sind 59 Personen weniger als im Januar aber im Vorjahresvergleich 1 138 Personen oder 12,8 Prozent mehr als im Februar 2019. Die Arbeitslosenquote bleibt unverändert bei 3,7 Prozent. In Baden-Württemberg liegt die Quote unverändert 3,5 Prozent.

    Entwicklung in der Arbeitslosenversicherung und in der Grundsicherung

    Nach Rechtskreisen betrachtet, gehören 51,7 Prozent aller Arbeitslosen der beitragsfinanzierten Arbeitslosenversicherung (SGB III) an. Das sind 5 181 Personen, 99 weniger als im Januar aber 1 092 mehr als noch vor einem Jahr. In der steuerfinanzierten Grundsicherung (SGB II / Hartz IV) zählen die Jobcenter im Heilbronner Agenturbezirk 4 843 arbeitslose Menschen, 40 mehr als vor einem Monat und 46 mehr als vor einem Jahr.

    Entwicklung nach Personengruppen

    Im Februar sind 4 342 Frauen arbeitslos gemeldet, 40 weniger als vor vier Wochen. Bei den Männern geht die Zahl der Arbeitslosen um 19 auf 5 682 zurück. Bei den Jüngeren ist die Arbeitslosigkeit nahezu gleichgeblieben. Insgesamt sind 954 junge Frauen und Männer unter 25 Jahren arbeitslos gemeldet – das sind fünf weniger als vor einem Monat. Die Quote für die Jugendarbeitslosigkeit sinkt um 0,1 auf 3,0 Prozent, liegt damit aber über dem Vorjahreswert von 2,5 Prozent. Damals waren 761 junge Menschen arbeitslos.

    Bei den über 50-Jährigen geht die Arbeitslosenzahl in den letzten vier Wochen auch zurück: Derzeit sind 3 390 Menschen arbeitslos gemeldet, die 50 Jahre oder älter sind. Das sind 50 weniger als im Vormonat aber 233 mehr als vor einem Jahr.

    Arbeitskräftenachfrage

    Den Vermittlungsfachkräften der Arbeitsagentur sind in den letzten vier Wochen 861 neue Stellen von den Betrieben und Verwaltungen gemeldet worden. Das sind 388 mehr als vor einem Monat aber 324 weniger als noch vor einem Jahr. Der Stellenbestand ist gegenüber dem Januar auf 3 065 (plus 107) angewachsen. Im Vergleich zum Vorjahr sind das aber 1 849 oder 37,6 Prozent weniger.

    (Quelle: Bundesagentur für Arbeit, Agentur für Arbeit Heilbronn)

    Agentur für Arbeit Schwäbisch Hall – Tauberbischofsheim

    Zahl der Arbeitslosen sinkt im Februar

    Im Februar ist die Zahl der Arbeitslosen im Agenturbezirk Schwäbisch Hall-Tauberbischofsheim leicht gesunken. Insgesamt sind 10.273 Menschen arbeitslos gemeldet. Das sind 200 Arbeitslose (Minus 1,9 Prozent) weniger als im Vormonat, 1.004 mehr als im Februar 2019 (Plus 10,8 Prozent). Die Arbeitslosenquote ist um 0,1 Prozent auf 3,0 Prozent gesunken. In Baden-Württemberg beträgt die Arbeitslosenquote 3,5 Prozent.

    „Ein leichter Rückgang der Arbeitslosigkeit im Februar ist in den letzten Jahren zu einer normalen Entwicklung geworden. Daran änderte auch die aktuelle wirtschaftliche Lage und die politischen Unsicherheiten nichts“, so Karin Käppel, Leiterin der Agentur für Arbeit Schwäbisch Hall-Tauberbischofsheim. Bis auf den Personenkreis der unter 25-jährigen ging die Arbeitslosigkeit bei allen anderen wie zum Beispiel den Langzeitarbeitslosen, Älteren und Schwerbehinderten zurück. „Der leichte Anstieg bei den Jüngeren im Februar ist üblich. Ausbildungen mit einer Dauer von zweieinhalb und dreieinhalb Jahren sowie Nachprüfungen sind im Februar abgeschlossen. Da es nicht immer mit der nahtlosen Übernahme oder eines Stellenwechsels klappt, erfolgt eine Arbeitslosmeldung von kurzer Dauer“, führt die Agenturleiterin an.

    Die Einstellungsbereitschaft der Betriebe hat im Februar wieder etwas Fahrt aufgenommen. Im Februar wurden 1.507 neue Stellen gemeldet, 552 mehr als im Vormonat (Plus 57,8 Prozent), 602 (Minus 28,5 Prozent) weniger als im Februar 2019. Insgesamt waren 5.642 offene Stellen gemeldet, 332 mehr (Plus 6,3 Prozent) als im Vormonat, 2.165 (Minus 27,7 Prozent) weniger als im Vorjahresmonat.

    „Fachkräfte sind gesucht. Und mit einer abgeschlossenen Ausbildung schafft man sich die beste Grundlage für die Zukunft und weitere Karriereschritte in Richtung Meister, Techniker oder in ein anschließendes Studium“, so Karin Käppel und weist auf die bundesweite Woche der Ausbildung hin, bei der sich auch die Arbeitsagentur Schwäbisch Hall-Tauberbischofsheim beteiligt. Ausbildung ist aber nicht nur Thema für Schulabgänger, sondern auch für berufliche Wiedereinsteiger, für Studienabbrecher oder für Frauen und Männer mit Ausbildung, die lange berufsfremd gearbeitet haben. „Wir bieten umfassende Beratungs- und Unterstützungsangebote auf dem Weg zum beruflichen Ziel an- unabhängig von Alter und beruflicher Vorbildung, ob arbeitslos oder beschäftigt. Und die Beratung und Förderung Beschäftigter in den Unternehmen wird in den nächsten Jahren weiter an Bedeutung gewinnen“, ist die Agenturleiterin überzeugt.

    Der Arbeitsmarkt im Landkreis Schwäbisch Hall

    Im Landkreis Schwäbisch Hall liegt die Arbeitslosenquote bei 2,9 Prozent (Vormonat 3,0 Prozent). Im Februar waren 3.339 Menschen arbeitslos gemeldet, 138 oder 4,0 Prozent weniger als im Januar und 182 (Plus 5,8 Prozent) mehr als im Vorjahresmonat. 929 Menschen meldeten sich neu oder erneut arbeitslos und 1.068 Menschen beendeten die Arbeitslosigkeit. Arbeitgeber haben 656 Stellen gemeldet (Februar 2019: 721), 259 oder 65,2 Prozent mehr als im Vormonat. Der Bestand an Stellenangeboten lag zum Stichtag bei 2.213; 8,3 Prozent weniger als im Vorjahresmonat.

    Der Arbeitsmarkt im Hohenlohekreis

    Im Hohenlohekreis liegt die Arbeitslosenquote bei 2,5 Prozent (Vormonat 2,6 Prozent). Im Februar waren 1.687 Menschen arbeitslos gemeldet, 62 oder 3,5 Prozent weniger als im Januar und 128 (8,2 Prozent) mehr als im Vorjahresmonat. 475 Menschen meldeten sich neu oder erneut arbeitslos und 530 Menschen beendeten die Arbeitslosigkeit. Arbeitgeber haben 107 Stellen gemeldet (Februar 2019: 355), 76 oder 41,5 Prozent mehr als im Vormonat. Der Bestand an Stellenangeboten insgesamt lag zum Stichtag bei 972; 25,3 Prozent weniger als im Vorjahresmonat.

    Der Arbeitsmarkt im Main-Tauber-Kreis

    Im Main-Tauber-Kreis liegt die Arbeitslosenquote bei 3,1 Prozent (Vormonat 3,1 Prozent). Im Februar waren 2.393 Menschen arbeitslos gemeldet, sieben oder 0,3 Prozent weniger als im Vormonat und 381(18,9 Prozent) mehr als im Vorjahresmonat. 702 Menschen meldeten sich neu oder erneut arbeitslos, 712 Menschen beendeten die Arbeitslosigkeit. Arbeitgeber haben 556 Stellen gemeldet (Februar 2019: 654). Der Bestand an Stellenangeboten liegt insgesamt bei 1.740; 37,3 Prozent weniger als im Vorjahresmonat.

    Die Eckwerte nach Rechtskreisen

    Im Agenturbezirk Schwäbisch Hall-Tauberbischofsheim waren im Bereich der Grundsicherung (Rechtskreis SGB II) 4.142 Arbeitslose gemeldet, im Bereich der Arbeitslosenversicherung (Rechtskreis SGB III) 6.131. Der Anteil der Arbeitslosen aus dem Bereich der Grundsicherung (SGB II) am gesamten Bestand beträgt 40,3 Prozent.

    Von den 3.339 Arbeitslosen im Landkreis Schwäbisch Hall wurden 1.408 Arbeitslose vom Jobcenter Schwäbisch Hall betreut (Januar 2020: 1.438). Die Geschäftsstellen der Arbeitsagentur im Haller Landkreis betreuten 1.931 Arbeitslose (Januar 2020: 2.039).

    Von den 1.687 Arbeitslosen im Hohenlohekreis wurden 628 vom Jobcenter Hohenlohekreis betreut (Januar 2020: 671). Die Arbeitsagentur im Hohenlohekreis betreute 1.059 Arbeitslose (Januar 2020: 1.078).

    Von den 2.393 Arbeitslosen im Main-Tauber-Kreis wurden 900 vom Jobcenter Main-Tauber betreut (Januar 2020: 896). Die Geschäftsstellen der Arbeitsagentur im Main-Tauber-Kreis betreuten 1.493 Arbeitslose registriert (Januar 2020: 1.504).

    (Quelle: Bundesagentur für Arbeit, Agentur für Arbeit Schwäbisch Hall-Tauberbischofsheim)

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