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    Attraktives Schlösser-Hopping im „Lieblichen Taubertal“

    Die Ferienlandschaft „Liebliches Taubertal“ zeichnet sich auch durch ihre kulturelle Geschichte aus. Zwischen Rothenburg ob der Tauber und Freudenberg am Main findet der interessierte Gast immerhin elf Schlösser, acht Burgen und mehr als 40 Museen. Hinzu kommen einladende Gotteshäuser, Brückenheilige, Heiligenfiguren und eine atemberaubende Kulturlandschaft. Von Schloss zu Schloss kann eine wunderbare Kulturreise geplant werden.

    Das „Liebliche Taubertal“ erstreckt sich vom weltbekannten Rothenburg ob der Tauber im Süden bis nach Wertheim und Freudenberg am Main im Norden. In der Ost-West-Ausdehnung reicht sie von den Gemeinden Grünsfeld/Wittighausen bis nach Boxberg/Ahorn. „In vielen dieser Kommunen gibt es Burgen und Schlösser, und so lässt sich beispielsweise eine Schlösserkulturreise wunderbar planen“, sagt Landrat Reinhard Frank, Erster Vorsitzender des Tourismusverbandes „Liebliches Taubertal“.

    Die Schlösser reihen sich wie Perlen an einer Kette auf. Die Kulturreise kann mit dem Pkw, dem Fahrrad oder auch im Rahmen von Wanderungen gestaltet werden. Möglich ist aber auch, Bus und Bahn zu nutzen. Beispielsweise besteht am Wochenende samstags und sonntags die Möglichkeit, zwischen Weikersheim und Creglingen den Radbus nach Rothenburg ob der Tauber in Anspruch zu nehmen. Ansonsten begleiten die Tauber- und die Maintalbahn von Niederstetten bis nach Freudenberg am Main diese Kulturreise. „Wenn sich Interessierte vorab etwas informieren, lässt sich leicht ein attraktives Schlösser-Hopping gestalten“, sagt Geschäftsführer Jochen Müssig vom „Lieblichen Taubertal“.

    Die Schlösser entlang der Hauptachse

    Entlang der Hauptachse der Ferienlandschaft können mehrere Schlösser besucht werden:

    In Rothenburg ob der Tauber als Ausgangsort ist das Toppler-Schlösschen zu erwähnen, ein spätmittelalterlicher Wohnturm, welcher von Bürgermeister Heinrich Toppler 1388 als Sommerhaus errichtet wurde (Internet www.rothenburg.de, E-Mail info@rothenburg.de

    ).Mitten in Creglingen findet sich das Romschlössle, verbunden mit dem ehemaligen herrschaftlichen Garten, in dem heute überwiegend Rosensorten wachsen. Führungen sind auf Anfrage möglich (Internet www.pension-metzger.de, E-Mail pension.e.metzger@t-online.de

    ).Ein Highlight ist das Schloss Weikersheim mit dem beeindruckenden Rittersaal und einem herrlichen Schlosspark im Versailles-Stil (Internet www.schloss-weikersheim.de, E-Mail info@schloss-weikersheim.de

    ).Das Residenzschloss Mergentheim war 300 Jahre Stammsitz der Hoch- und Deutschmeister des Deutschen Ritterordens. Es beherbergt das Deutschordensmuseum mit Mörikekabinett, ein Puppenstubenmuseum sowie das stadtgeschichtliche Museum (Internet www.schloss-mergentheim.de, E-Mail info@schloss-mergentheim.de

    ).Im Kurmainzischen Schloss in Tauberbischofsheim befindet sich das Tauberfränkische Landschaftsmuseum. Zum baulichen Ensemble gehört auch der Türmersturm, das Wahrzeichen der Stadt Tauberbischofsheim (Internet www.tauberbischofsheim.de, E-Mail (tourismus@tauberbischofsheim.de

    ).Aus dem 18. Jahrhundert stammt das Schlösschen mit Schlosspark im Hofgarten Wertheim. Es beherbergt drei herausragende Kunstsammlungen: „Gemälde und Aquarelle der Berliner Secession“, „Maler des 19. Jahrhunderts aus dem Rhein-Main-Neckar-Raum“ und „Porcelaine de Paris“ (Internet www.schloesschen-wertheim.de, E-Mail museum@schloesschen-wertheim.de

    ).Schlösser in den Seitentälern

    Auch in den Seitentälern der Ferienlandschaft können einige Schlösser besucht werden:

    Wenige Kilometer von Creglingen entfernt steht das Schloss Waldmannshofen, ein imposantes Wasserschloss aus dem 16. Jahrhundert, das seit 1967 ein Feuerwehrmuseum beheimatet. Führungen können per E-Mail vereinbart werden (Internet www.feuerwehrmuseum-schloss-waldmannshofen.de, E-Mail schnirch@feuerwehrmuseum-schloss-waldmannshofen.de

    ).Schloss Haltenbergstetten hoch über Niederstetten im Vorbachtal ist eine ehemalige Burg, die im 16. Jahrhundert zum Schloss umgebaut wurde. Es wird heute ausschließlich privat genutzt. Abseits der Anlage befindet sich das Prinzessinnenhaus.

    Das Wasserschloss in Boxberg-Unterschüpf diente früher unter anderem als Sitz fränkischer Adliger, als Gottesdienstraum, später auch als Rathaus und Ortsgefängnis, heute als Förderschule. Während der Schulzeiten kann der Innenhof besichtigt werden (Internet www.boxberg.de, E-Mail volker.metzger@boxberg.de.

    )Das ehemalige Bettendorfsche Schloss in Ahorn ist heute Sitz der Gemeindeverwaltung und wurde 2009 grundlegend restauriert. Es gilt als Kulturdenkmal besonderer Bedeutung. (Internet www.ahorn.de, E-Mail info@ahorn.eu

    ).Auch das Schloss in Külsheim, eine mittelalterliche Vierecksburg aus dem 13. Jahrhundert, dient heute als Rathaus der Stadt Külsheim. Führungen sind auf Anfrage möglich (Internet www.kuelsheim.de, E-Mail rathaus@kuelsheim.de).

    Übernachten an außergewöhnlichen Orten

    Damit ausreichend Zeit zum Genuss dieser Kulturjuwele verbleibt, empfiehlt es sich, Übernachtungsmöglichkeiten auszuwählen. Hierzu verweist der Tourismusverband „Liebliches Taubertal“ auf sein Urlaubsmagazin 2020/2021. Darin ist ein Querschnitt der Hotel- und Gastronomiebetriebe sowie der Privatzimmer und Ferienwohnungen aufgeführt. „Viele dieser Betriebe sind auch online buchbar und so ist kurzfristig eine Reise mit Übernachtung möglich“, ergänzt Geschäftsführer Jochen Müssig.

    Zudem gibt es eine Anzahl von besonderen Übernachtungsmöglichkeiten. Eine oder zwei Nächte an einem außergewöhnlichen Ort zu verbringen, liegt voll im Urlaubstrend – auch im „Lieblichen Taubertal“. In einer Bike Lodge zu schlafen wie im Himmel, diese Möglichkeit hält Azur-Camping in Wertheim-Bestenheid bereit. Die Lodges stehen sozusagen auf Stelzen: Unten befindet sich eine gemütliche Sitzbank mit Picknick-Tisch für den geselligen Abend, und es ist Platz für die Fahrräder. Über eine Holztreppe geht es nach oben ins Dachzelt. Die romantische Schlafvariante in einem Weinfass bietet Azur-Camping ebenfalls. Möglich ist solch eine kuschelige Übernachtung außerdem auf dem Campingplatz Schwabenmühle in Laudenbach bei Weikersheim, beim Winzerhof Spengler in Külsheim oder direkt in den Weinbergen beim Jakobshof in Markelsheim. Auch das Landhaus zum Falken in Tauberrettersheim bietet eine Übernachtung im Holzfass als besonderes Schlaf-Erlebnis an. Gäste der Historischen Schäferei hoch über Frauental können als Domizil für die Nacht einen Schäferkarren wählen. Der Kindheitstraum von fürstlichem Leben kann bei der Übernachtung im Reisbronner Geyerschloss wahr werden. Und wer hoch hinaus will, bucht die Ferienwohnung im Röttinger Jakobsturm.

    Sowohl zu den Schlössern als auch zu den Übernachtungsmöglichkeiten können Interessierte Informationsmaterial anfordern beim Tourismusverband „Liebliches Taubertal“, Gartenstraße 1, 97941 Tauberbischofsheim, Telefon 09341/82-5805 und -5806, E-Mail touristik@liebliches-taubertal.de. Alle Informationen stehen auch unter www.liebliches-taubertal.de zur Verfügung. Dort ist auch der Prospekt „Burgen, Schlösser, Klöster, Gärten und Museen“ online blätterbar eingestellt. In den Hotel- und Gastronomiebetrieben sowie in den Privatzimmern und Ferienwohnungen werden die Hygiene- und Abstandregeln aufgrund der Corona-Pandemie eingehalten.

     

    Text- und Bildquelle: Tourismusverband Liebliches Taubertal

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