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    Community-Treffen für Frauen in Führungspositionen

    Waldenburg, 29. Juli 2019 – Zusammen mit dem Karriereportal „Spitzenfrauen BW“ richtete Würth Elektronik am 12. Juli ein Community-Treffen mit Workshop zum Thema „Frauenkarrieren“ aus. 48 Teilnehmerinnen in Führungspositionen verschiedener Unternehmen folgten der Einladung, um Erfahrungen auszutauschen und darüber zu diskutieren, wie mehr Frauen ermutigt werden können, Aufstiegskompetenzen zu entwickeln und sich eigene Karriereperspektiven zu erschließen.

    Tanja Hochschild, Teil des geschäftsleitenden Gremiums von Würth Elektronik eiSos, führte mit ihrem Impulsvortrag „Weg von der Monokultur hin zur Vielfalt“ in das Thema der Netzwerkerinnen-Veranstaltung ein. Darin betont die Spitzenfrau die Bedeutung der Diversität für den Unternehmenserfolg: „Diversity matters. Aus diesem Grund wollen und brauchen wir neben Männern mehr Frauen in Führungspositionen. Aktuell schaffen wir dafür den Rahmen, vorangetrieben durch unsere Initiative ‚WE lead together‘. Das Projekt hat das Ziel, eine Balance in Führungsebenen der Unternehmen zu schaffen, denn für unseren weiteren Erfolg brauchen wir in der Zukunft eine gemeinsame Führung. Dieser Funke wurde bereits im vergangenen Jahr gezündet und verbreitet sich nun wie ein Lauffeuer.“

    Gefordert werden neue Verhaltensdesigns

    In drei Workshops, in Form von World Cafés, setzten sich die Teilnehmerinnen anschließend mit den Fragen auseinander, welche Stereotypen und unbewussten Vorurteile es in Bezug auf Frauen in Führungspositionen gibt und wie sich weibliche Rollenvorbilder identifizieren und sichtbar machen lassen. Eine weitere Frage war, wie Frauen durch eine geschlechtergerechte Formulierung in Stellenausschreibungen und bei der internen Kommunikation gezielter angesprochen werden können.

    Die Diskussionsergebnisse waren eindeutig: So sahen sich fast alle Teilnehmerinnen der Veranstaltung im Berufsalltag mit stereotypen Ansichten konfrontiert. „Um solche Muster zu durchbrechen, muss in Unternehmen ein neues Verhaltensdesign entwickelt werden“, fordert Prof. Dr. Elke Theobald, Projektleiterin bei Spitzenfrauen BW. „Schon kleine Änderungen helfen, zum Beispiel, indem Protokolle nicht mehr ausschließlich von einer Frau geschrieben werden, sondern abwechselnd von jedem Sitzungsteilnehmer.“ Zusätzlich ist es wichtig, weibliche Rollenvorbilder sichtbar und erlebbar zu machen, durch Interviews oder den Einsatz als Veranstaltungsmoderatorinnen und Referentinnen. Prof. Dr. Barbara Burkhardt-Reich, ebenfalls Projektleiterin bei Spitzenfrauen BW, führt aus: „Frauen in Führungspositionen müssen sich ihrer exponierten Rolle als Vorbild aber bewusst sein, damit sie diese Rolle nach außen und innen ausfüllen können. So ermutigen sie andere Frauen, ihnen nachzueifern.“ Um Frauenkarrieren zusätzlich zu fördern, müssen Unternehmen Hürden bei Stellenausschreibungen und interner Kommunikation abbauen, etwa durch eine genderneutrale Text-Bild-Komposition oder durch das Angebot attraktiver Teilzeitmodelle.

    Förderung von Frauenkarrieren

    Nach wie vor ist die Zahl der Frauen in Leitungs- oder Führungspositionen bei den meisten Unternehmen verhältnismäßig gering. Um dies zu ändern, fördert das Karriereportal „Spitzenfrauen BW“ Frauen, die ihre Karriere voranbringen wollen, und stellt Informationen für Unternehmen bereit, die sich mit dem Thema beschäftigten. Auch Würth Elektronik unterstützt Mitarbeiterinnen, die eine Führungsposition im Unternehmen anstreben. Die Gastgeberrolle für den Community-Event war aus diesem Grund ein besonderes Anliegen des Herstellers elektronischer und elektromechanischer Komponenten.

    Das Projekt „Frauenkarrieren in baden-württembergischen Unternehmen“ – kurz Spitzenfrauen BW – wird unterstützt durch das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau Baden-Württemberg aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds (ESF) und des Landes Baden-Württemberg. Projektträger ist das Steinbeis-Innovationszentrum Unternehmensentwicklung an der Hochschule Pforzheim. Die Projektleitung teilten sich Prof. Dr. Barbara Burkhardt-Reich und Prof. Dr. Elke Theobald.

     

    Textquelle: Würth Elektronik
    Bildquelle: Spitzenfrauen Bw

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