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    Informationen zum Anonymisiertes Bewerbungsverfahren

    Dieses spannende Diversity-Instrument hat sich als vielversprechende Möglichkeit erwiesen, Chancengleichheit für alle Bewerbenden zu sichern und Vielfalt an Arbeitsplätzen zu fördern. Bei anonymen Bewerbungen wird der Blick auf die objektive Qualifikation der Bewerbenden gelenkt. Ausgangspunkt ist meist ein standardisiertes Bewerbungsformular.  

    Es wird vorgeschlagen folgende Angaben der Bewerber zu anonymisieren:

    • Name
    • Geschlecht
    • Nationalität/Geburtsort
    • Behinderung
    • Geburtsdatum/Alter
    • Familienstand
    • Foto  

    Sobald die Einladung zum Bewerbungsgespräch erfolgt ist, erhält der Personalverantwortliche die vollständigen Informationen über den Bewerber, sodass er sich auf das Gespräch vorbereiten kann.  

    Vorteile:

    • Garantierte Objektivität bei der Auswahl der Bewerber durch Konzentration auf Qualifikation und Motivation
    • Mehr Vielfalt durch Chancengleichheit
    • Verhinderung von Rechtsverstößen gegen das Allgemeine Gleichstellungsgesetz
    • Standards für internationale Rekrutierung
    • Imagegewinn durch Präsentation als offener Arbeitgeber/ diskriminierungsfreie Einstellung
    • Dazugewinnen von BewerberInnen, die sich bisher trotz adäquater Qualifikationen aufgrund von vorher erfahrener Diskriminierung gehemmt fühlten
    • Schärfung des Bewusstseins für die unbewussten Selektionsprozesse 
    • Schnellere Sichtung der Bewerbungsunterlagen durch gezielte Informationsabfrage mittels standardisierter Fragebögen  

    Mögliche Methoden zur Anonymisierung:

    • Anonymisierte Online-Bewerbungsbögen, die passgenau die relevanten Kompetenzen und Qualifikationen erfassen.
    • einheitliche, anonymisierte Bewerbungsformulare, die Bewerbende per Download, E-Mail oder Post erhalten und ausgefüllt zurückschicken.
    • die nachträgliche Anonymisierung der herkömmlichen Bewerbungsunterlagen durch Schwärzen oder Übertragen von Daten.  

    Informieren von Personalverantwortlichen und BewerberInnen

    Alle Personen, die im Unternehmen in das Verfahren involviert sind, sollten umfassend über das Vorgehen und die angestrebten Ziele der Umstellung informiert werden. Auf diese Weise kann auch der Dialog über die bisherige Rekrutierungspraxis angeregt werden, was wiederum der Optimierung der Anonymisierungsmethode dienen kann.  

    Die Bewerbenden werden am besten mittels der Stellenausschreibung über das anonyme Verfahren informiert. Dies kann beispielsweise über folgende Hinweise geschehen: „Um auch weiterhin die Vielfalt in unserem Unternehmen zu fördern und Chancengleichheit zu sichern, werden alle eingegangenen Bewerbungen nachträglich von uns anonymisiert. Bitte verzichten Sie daher auf das Beifügen eines Bewerbungsfotos.“

    Oder „Bitte verwenden Sie bei Ihren Angaben durchgängig geschlechtsneutrale Bezeichnungen (z. B. Bürokauffrau/-mann) und vermeiden Sie Angaben, die Rückschlüsse auf Ihr Alter, Ihr Geschlecht, Ihren Familienstand, Ihre Religion oder Ihre Herkunft zulassen.“  

    Die ausführliche Checkliste zum anonymisierten Bewerbungsverfahren, sowie weitere nützliche Informationen zur Sicherstellung von Vielfalt im Unternehmen durch das Einstellen internationaler Fachkräfte, erhalten Sie

    beim Welcome Center Heilbronn-Franken
    Telefon   +49 (0) 7131 7669 867
    E-Mail      welcomecenter@heilbronn-franken.com

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