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    Liebliches Taubertal: Für Kulturinteressierte stets eine Reise wert

    Das „Liebliche Taubertal“ von Rothenburg ob der Tauber bis Wertheim bzw. Freudenberg am Main bildet mit seiner naturbelassenen Landschaft, seinen prächtigen Bauwerken und Sehenswürdigkeiten einen Kulturraum par excellence. Die Ferienregion ist deshalb nicht nur ein beliebtes Ziel für Fahrrad- und Wandertouristen, sondern auch für Kulturinteressierte stets eine Reise wert.

    „Ein Gang durchs Taubertal ist ein Gang durch die deutsche Geschichte, ist ein Gang durchs alte Reich“, hatte der Volkskundler Wilhelm Heinrich Riehl im Jahr 1865 festgestellt. Diese Aussage trifft bis heute zu. Aufgrund der früheren Kleinstaaterei entstanden trutzige Burgen, prächtige Schlösser, erhabene Klöster und wunderschöne Gärten. Insgesamt kann das „Liebliche Taubertal“ auf acht Burgen, elf Schlösser, sechs Klöster und elf Gartenanlagen verweisen. Dazu kommen 46 Museen in den Städten und Gemeinden an Tauber und Main.

    Leuchtende Beispiele sind die Burgen in Wertheim und Freudenberg, das Schloss Weikersheim oder das Deutschordensschloss in Bad Mergentheim. Versteckter, aber nicht weniger interessant sind beispielsweise die Reichelsburg in Aub-Baldersheim oder das Keltische Oppidum in Creglingen-Finsterlohr. Nicht zu vergessen die Burg Brattenstein in Röttingen, die alljährlich herrliche Kulisse für die Frankenfestspiele ist, oder Burg Neuhaus hoch über Igersheim. In diese gute Gesellschaft reihen sich auch das Schlösschen im Hofgarten in Wertheim, das Schloss Waldmannshofen mit dem Feuerwehrmuseum oder das Romschlössle in Creglingen ein. „Es ist eine umfassende Palette unterschiedlicher Baustile und früherer Pracht zu erleben“, sagt Geschäftsführer Jochen Müssig.

    Sehens- und erlebenswert sind auch die Klöster. Allen voran Kloster Bronnbach, das sich seit 1986 im Eigentum des Main-Tauber-Kreises befindet. Mit Unterstützung des Landkreises, des Landes Baden-Württemberg, der Stadt Wertheim und weiterer fördernder Einrichtungen wurde dieses Kloster in ein geistig-wissenschaftlich-kulturelles Zentrum verwandelt. Dort wird ein unterhaltsames Kulturprogramm von Weinproben in der Weinsüden-Vinothek und Führungen bis hin zu Konzerten und Kunstausstellungen in der Neuen Galerie geboten.

    Komplettiert wird dieses kulturelle Erlebnis durch zahlreiche Museen und Gärten, welche die Geschichte eines Ortes oder einer Epoche widerspiegeln. Von dieser geschichtsbezogenen Darstellung weichen ein wenig das Creglinger Fingerhutmuseum und das Glasmuseum in Wertheim ab. Beide stellen Handwerkskunst aus unterschiedlichen Ländern und die Entwicklung ihrer Produkte vor.

    Kunst- und Geschichtsliebhaber finden im „Lieblichen Taubertal“ eine Fülle an kulturellen Schätzen. Werke der Künstler Tilman Riemenschneider, Balthasar Neumann und Matthias Grünewald genießen Weltruhm. Hinzu gesellen sich wertvolle Hinterlassenschaften von regionalen Künstlern wie Thomas Buscher, Friedrich Herlin oder Johann Adam Remele, die zusehends nationale Aufmerksamkeit erfahren.

    Alle diese Informationen sind in den Broschüren „Burgen und Schlösser, Klöster, Gärten, Museen“ sowie „Kunst und Kultur im Taubertal“ zusammengefasst. Interessierte können die Broschüren beim Tourismusverband „Liebliches Taubertal“, Gartenstraße 1, 97941 Tauberbischofsheim, Telefon 09341/82-5806 und -5807, Fax 09341/5700, E-Mail touristik@liebliches-taubertal.de, Internet www.liebliches-taubertal.de anfordern.

     

    Text- und Bildquelle: TLT / Thomas Weller

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