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    Netzwerktreffen zum Thema „Vielfaltsbewusster Betrieb“ // Spannende Einblicke bei der HAKRO GmbH für das Diversity-Netzwerk Heilbronn-Franken

    Am 29. Januar 2019 haben sich Teilnehmer aus über 20 Unternehmen, Institutionen und Organisationen aus der Region Heilbronn-Franken bei der HAKRO GmbH in Schrozberg getroffen. Beim Diversity-Netzwerktreffen unter dem Titel „Vielfaltsbewusster Betrieb“ konnten die Teilnehmer direkt vor Ort einen Einblick erhalten, wie Vielfalt beim Textilunternehmen HAKRO gelebt wird. Das Diversity-Netzwerk Heilbronn Franken wurde von der Wirtschaftsregion Heilbronn-Franken GmbH (WHF) mit ihren Abteilungen Kontaktstelle Frau und Beruf Heilbronn-Franken und Welcome Center Heilbronn-Franken ins Leben gerufen.

    Die Vorteile einer durch Vielfalt geprägten Betriebsphilosophie kommen mehr und mehr im Bewusstsein der Unternehmen an. Doch zwischen dem Bewusstsein und der tatsächlichen Umsetzung gibt es häufig noch Lücken. Wie kann also das Thema Diversity konkret in der Unternehmenspraxis aussehen? Dieser Frage wurde beim Treffen des Diversity-Netzwerks Heilbronn-Franken am 29. Januar 2019 genauer nachgegangen. Reichlich Inspiration hierfür bot der Gastgeber der Veranstaltung: das Textilunternehmen HAKRO GmbH in Schrozberg. Bei dem Familienunternehmen mit rund 180 Mitarbeitern wird das Thema Vielfalt großgeschrieben. So bunt wie die von dem Unternehmen produzierten T-Shirts zeigt sich auch die Belegschaft. Aus 15 verschiedenen Nationen kommen die Mitarbeiter und in den Räumlichkeiten mit Wohnzimmeratmosphäre wird jedem Mitarbeiter genügend Raum zur freien Entfaltung geboten.

    „Jeder Einzelne ist uns wichtig“ betont Maria Schneider von der Abteilung Personal & Zufriedenheit, die gemeinsam mit Alexander Mohr, Bereichsleiter Logistik & Dienstleistungen, das Unternehmen HAKRO vorstellte. Bei Bewerbern geht es darum, „ob derjenige zu uns und unserer Unternehmenskultur passt oder nicht.“ Das Alter, die Herkunft, das Geschlecht oder sonstige Persönlichkeitsmerkmale spielen dabei keine Rolle. Eindrücklich erzählen die beiden HAKRO Mitarbeiter von Inklusions-Projekten mit Werkstätten, dem Sonderurlaub für soziale Projekte oder dem Freutag – jeden Freitag gibt es für die Mitarbeiter ein gemeinsames Essen als kleines Dankeschön für die Woche. Dass die vielen Maßnahmen gut ankommen zeigt sich auch bei der Betriebszugehörigkeit, denn „die Leute bleiben“, Fluktuation gibt es kaum. HAKRO beweist somit, wie eine vielfältige Belegschaft sich gegenseitig ergänzen kann, Berührungsängste abgebaut werden und verschiedenste Persönlichkeiten durch ein gemeinsames Ziel zusammenwachsen können.

    Im Anschluss stellte Andreas Ihm, vom Institut der Technik der Betriebsführung (itb) den INQA-Check „Vielfaltsbewusster Betrieb“ vor. Er hob hervor, dass Vielfalt ein Wettbewerbsvorteil für Unternehmen sei und sich damit neue Zielgruppen und Geschäftsfelder erschließen lassen würden. Doch während viele Betriebe bereits vielfältig sind, geht es auch darum diese Vielfalt gezielt zu nutzen und zu fördern. Inwieweit dies von den einzelnen Unternehmen bereits geleistet wird und wo Handlungsbedarf besteht kann anhand des INQA-Checks herausgearbeitet werden. Dieses Selbstbewertungstool wurde von der „Offensive Mittelstand – Gut für Deutschland“ entwickelt. Mit dem Check können Unternehmen überprüfen, ob sie die Vielfältigkeit ihrer Belegschaft in betriebliche Prozesse miteinbeziehen. Diese Selbstreflexion regte der Referent auch bei den Teilnehmern des Diversity-Netzwerktreffens an. In kleinen Gruppen arbeiteten die Teilnehmer am Beispiel ihrer eigenen Unternehmen heraus, ob Diversity im Unternehmensalltag bereits verankert ist und wo es noch Raum für Verbesserung gibt. Die Teilnehmer des Diversity-Netzwerktreffens konnten somit einiges an Inspiration für ihre eigene Arbeit mitnehmen und erhielten bei HAKRO einen spannenden Einblick, wie bewusst gelebte Vielfalt in der Praxis erfolgreich aussehen kann.

     

    Text- und Bildquelle: WHF GmbH

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