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    Neuer Radverkehrszähler im Neckarbogen

    Die Stadt Heilbronn ist vom Land Baden-Württemberg als fahrradfreundliche Kommune ausgezeichnet worden. Als Sachpreis hat sie dafür eine 17 000 Euro teure Fahrradzählsäule erhalten. Diese ist jetzt im Stadtquartier Neckarbogen am Neckaruferweg bei der Bäckerei in Betrieb gegangen.

    Es ist bereits der vierte stationäre Radverkehrszähler in Heilbronn. Weitere stehen am Neckaruferweg am Götzenturm, in der Charlottenstraße bei der Feuerwehr und am Neckaruferweg beim Eisstadion. Um verlässliche Daten für Planungen zu bekommen, misst die Stadt seit 2014 den Radverkehr auch mit einem mobilen Radverkehrszähler.

    Die stationären Zählstationen haben allein in diesem Jahr von Januar bis Oktober 830 000 Radfahrer gezählt. „Nach dem Rekordjahr 2019 mit deutlichen Einflüssen durch die BUGA sind auch in diesem Jahr viele in Heilbronn mit dem Rad unterwegs. Inzwischen werden mehr als 15 Prozent aller Hauptwege in der Stadt mit dem Fahrrad zurückgelegt. Darauf reagieren wir als Stadt und forcieren den Ausbau der Radinfrastruktur“, sagt dazu Baubürgermeister Wilfried Hajek.

    Neben Großprojekten wie dem Ausbau des Radroutennetzes erleichtern viele Kleinmaßnahmen das Radfahren in Heilbronn. So werden Radfahrstreifen und Schutzstreifen neu angelegt, Fahrradabstellanlagen neu errichtet, Fahrradstraßen wie Bad- und Kranenstraße und Fahrradzonen wie im Neckarbogen ausgewiesen. Voraussichtlich im Sommer soll am Hauptbahnhof ein Fahrradparkhaus in Betrieb gehen. In Nord-Süd-Richtung ist ein Radschnellweg von Bad Wimpfen nach Heilbronn in Planung. Darüber hinaus beteiligt sich die Stadt an Modellprojekten zur Radinfrastruktur. Dazu zählt beispielsweise der Radstreifen von der Jägerhausstraße bis nach Donnbronn.

    Die Daten aus den Fahrradzählern fließen in die weiteren Planungen ein. Schleifen im Boden erkennen, in welche Richtung die Radfahrer fahren. Über verschiedene Analysefunktionen werden die Daten untersucht und beispielsweise mit Witterungsverhältnissen wie Regen, Temperaturen, Bewölkungsgrad in Verbindung gesetzt. So lassen sich Entwicklungen und Einflüsse im Radverkehr sowie unterschiedliche Ströme wie Pendler, Schüler, Freizeit nachvollziehen. „Die gewonnenen Erkenntnisse sind ein wichtiger Baustein für die weitere Entwicklung der Radinfrastruktur“ erklärt Stefan Papsch vom Amt für Straßenwesen.

    Der Standort des neuen Radverkehrszählers ist bewusst gewählt. Mit dem neuen Radweg Badstraße über Kurt-Schumacher-Platz und Kranenstraße zum Neckaruferweg im ehemaligen BUGA-Gelände ist eine neue attraktive Radverkehrsverbindung entstanden. Die Verkehrsplaner interessiert, wie sich der Verkehr auf dieser neuen Tangente entwickelt. 

     

    Text- und Bildquelle: Stadt Heilbronn

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